Laservermessung im Tiefbau

Laservermessung im Tiefbau

Andrea Schütz

Kanalbaulaser verfügt über robustes Aluminiumgehäuse mit Schutzklasse IP68 und Shock-Protection-System, grünes Laserlicht gewährleistet optimale Sichtbarkeit.

Nedo GmbH & Co. KG

Da Kanalbauarbeiten häufig unter widrigen Bedingungen stattfinden, besitzt der TUBUS 2 die Schutzklasse IP68 und kann in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +50 °C eingesetzt werden. Die kompakte Bauform erlaubt zudem den Einsatz in Rohren mit einem Durchmesser ab 125 mm und in engen Rohrbiegungen.

Nedo GmbH & Co. KG

Im Kanalbau werden höchste Anforderungen an die Robustheit und Genauigkeit der eingesetzten Laser gestellt: Einerseits können bei Erdarbeiten die verwendeten Baulaser etwa durch Baumaschinen, Aushub oder Verbauplatten beschädigt werden. Hinzu kommt, dass starke Regenfälle während der Kanalbauarbeiten die Rohre fluten können und der Kanalbaulaser dadurch kurzfristig unter Wasser geraten kann. Um trotz widriger Bedingungen stets präzise Ergebnisse zu erzielen, hat die Nedo GmbH & Co. KG einen komplett neuen Kanalbaulaser entwickelt: Der TUBUS 2 ist mit einer grünen Laserdiode ausgestattet, deren Laserstrahl viermal besser sichtbar ist als ein roter Laserstrahl gleicher Leistung. Die Schutzklasse IP68 und das von Nedo entwickelte Shock-Protection-System gewährleisten auch bei nassen und rauen Arbeitsbedingungen eine zuverlässige Funktion und präzise Ergebnisse.

 

Einfachere Handhabung durch bidirektionale Funkfernbedienung

Nedo entwickelte bereits vor Jahren einen Kanalbaulaser, um die Verlegung von neuen Rohren zu vereinfachen. Gegenüber dem Vorgängermodell bietet der TUBUS 2 bei reduzierten Gehäuseabmessungen mit einem Durchmesser von nur 120 mm eine höhere Leistung. Dazu wurde der Kanalbaulaser mit einer grünen Laserdiode ausgestattet, um eine noch bessere Sichtbarkeit zu erzielen.

Auch das Bedienkonzept wurde nutzerfreundlicher gestaltet: Die neue, bidirektionale Funkfernbedienung ermöglicht es nun, nicht nur Befehle an den Laser zu senden, sondern auch Informationen vom Laser zur Fernbedienung zu übertragen. Auf diese Weise können Informationen am Laser sowie an der mobilen Steuereinheit synchron dargestellt werden. Erleichtert wird die Bedienung zusätzlich durch den Einsatz des exakt gleichen Displays und Tastatur-Layouts am Kanalbaulaser sowie an der Fernbedienung. Bei der Entwicklung flossen außerdem Erkenntnisse aus der Bedienung von Smartphones und den etablierten Konzepten des Rotationslasers PRIMUS 2 von Nedo ein.

 

Aluminiumgehäuse und Shock Protection-System schützen empfindliche Elektronik

Der PRIMUS 2 beeinflusste auch in einem weiteren Punkt die Neuentwicklung des Kanalbaulasers: Das Shock-Protection-System des Rotationslasers wurde erfolgreich auf den TUBUS 2 übertragen. Auf Baustellen kann es immer wieder passieren, dass zum Beispiel Aushub oder Rohre auf den Kanalbaulaser fallen oder der nasse Laser aus den Händen gleitet. Das Shock-Protection-System schützt in solchen Fällen die empfindliche Sensorik und Elektronik im Innern des Geräts. Es federt Stöße ab, sodass die Messergebnisse auch weiterhin die für den Kanalbau nötige Präzision aufweisen.

 

Infrarotverbindung ermöglicht sichere Steuerung auch über größere Entfernungen

Besonders in Betonrohren mit kleinen Durchmessern beträgt die Reichweite von Funkfernbedienungen nur wenige Meter. Aus diesem Grund wurde in die Fernbedienung des TUBUS 2 eine zusätzliche Infrarotverbindung integriert.

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