AI in der Immobranche – ist morgen schon heute?

Jasmin Soravia

Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung werden in Zukunft die Immobilienbranche, ja ganze Städte gänzlich verändern.

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Hier wird es jedoch entscheidend sein, wie stark die Immobilienbranche sowie die Städte diese exponentielle Veränderung zulassen werden. Städte werden dadurch nicht nur „smart“, sondern dank künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI), dem Internet der Dinge (IoT) und Blockchain transparent und wechseln in den Echtzeitmodus. Die Qualität der erfassten Daten wird den Puls der Zeit bestimmen.

Mit Hilfe von digitalen Technologien können Steuerungs- sowie Monitoring-Systeme durch effizient eingesetzte Sensoren optimal z.B. im Energie- & Rohstoffverbrauchmanagement genutzt werden. Durch die Blockchain-Technologie wird es zu enormen bürokratischen Erleichterungen kommen, positive Beispiele gibt es bereits.

Bereits gegenwärtig ist die AI u.a. in der Immobilienbewertung. Nur noch selten kommt es vor der erstmaligen Bewertung einer Liegenschaft zu einem Vorortaugenschein durch einen Entwickler. Es gibt bereits Softwaresysteme, welche mit Google Maps bzw. Satellitenbildern verbunden sind und genau angeben, welche Preise für eine konkrete Liegenschaft verlangt werden können und wie sich die Preise womöglich weiterentwickeln werden. Das System ruft hierfür frühere Verkaufspreise ab, berücksichtigt aber auch den öffentlichen Nahverkehr, Umweltveränderungen, Transport, Lärm und viele weitere Faktoren.

Die Liste der Bereiche innerhalb der Immobilienbranche, in denen KI bereits gegenwärtig ist bzw. KI bereits in der Türangel steht, ist immer stärker wachsend. Weshalb viele Leute mit großer Skepsis der Entwicklung gegenüberstehen. Aber ist KI gefährlich?

Jasmin-Soravia

Jasmin Soravia ist Geschäftsführerin bei der Kollitsch & Soravia Immobilien GmbH

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