Neue Geschäftsführung im ÖIAV: Barbara Weißeisen-Halwax im Kurzinterview

05.05.2026

Mit Mai 2026 übernimmt DI Barbara Weißeisen-Halwax die Geschäftsführung des ÖIAV. Im Gespräch gibt sie Einblick in ihren Werdegang, ihre Motivation und die Themen, die sie im Verein vorantreiben möchte.

Frau DI Weißeisen-Halwax, mit Mai 2026 übernehmen Sie die Geschäftsführung des ÖIAV. Können Sie uns kurz Ihren beruflichen Werdegang skizzieren?
Nach meinem Studium an der Universität für Bodenkultur habe ich meine berufliche Laufbahn in der Lebensmittelindustrie begonnen, wo ich in unterschiedlichen Funktionen tätig war. In den darauffolgenden Jahren konnte ich umfassende Erfahrung in leitenden Positionen sammeln, unter anderem als Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Burgenland – sowohl im technischen als auch im organisatorischen Bereich. Mein Fokus lag dabei stets auf der Verbindung von fachlicher Expertise mit der strategischen Weiterentwicklung von Organisationen.

Welche Stationen haben Sie besonders geprägt?
Besonders prägend waren für mich jene Positionen, in denen ich Verantwortung für Veränderungsprozesse übernehmen durfte. Die Gestaltung von Schnittstellen zwischen Technik, Management und Interessenvertretung hat mir gezeigt, wie entscheidend Kommunikation und klare Zielbilder sind. Interdisziplinäre Projekte waren dabei besonders wertvoll, weil sie unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.

Was hat Sie daran gereizt, die Geschäftsführung des ÖIAV zu übernehmen?
Der ÖIAV steht für Substanz, Werte sowie für das Zusammenspiel von Praxis und Wissenschaft. Mich motiviert die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung dieser Themen mitzuwirken und die Rolle der Technik in Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung weiter zu stärken. Der Verein bietet großes Potenzial, Innovation, Vernetzung und fachlichen Austausch voranzubringen.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in Ihrer neuen Rolle setzen?
Ein zentraler Fokus wird auf der Weiterentwicklung des Netzwerks und der stärkeren Einbindung der Mitglieder liegen. Darüber hinaus ist es mir wichtig, Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Frauen in technischen Berufen gezielt aufzugreifen und den ÖIAV in diesen Bereichen weiter zu positionieren.

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Mitgliedern besonders wichtig?
Eine vertrauensvolle, offene und lösungsorientierte Zusammenarbeit ist für mich entscheidend. Ich sehe den ÖIAV als Gemeinschaft, die vom Dialog lebt. Ziel ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln und den Verein aktiv weiterzugestalten.

Und auch persönlich gefragt: Was begeistert Sie außerhalb Ihres beruflichen Umfelds?
Ausgleich finde ich vor allem in der Natur sowie im Austausch mit Familie und Freunden. Neue Perspektiven – etwa durch Reisen, Lesen oder Gespräche – sind für mich eine wichtige Quelle der Inspiration.

Zum Abschluss: Was möchten Sie den Mitgliedern des ÖIAV mit auf den Weg geben?
Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit. Der ÖIAV lebt vom Engagement seiner Mitglieder – ich lade alle ein, sich aktiv einzubringen und die Zukunft des Vereins mitzugestalten.

Foto: Hans-Jürgen Luntzer