Neues Vorstandsmitglied im ÖIAV Ost: Fritz Hödl
Mit Fritz Hödl verstärkt seit Kurzem ein erfahrener Praktiker aus der IT- und Digitalisierungswelt den Vorstand des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins. Seine berufliche Laufbahn verbindet Management, Industrieerfahrung und internationale Projektarbeit – ein Hintergrund, der neue Perspektiven in die Arbeit des Vereins einbringt.
Hödl ist seit Anfang 2025 als Sales Principal in der österreichischen Organisation der Atos-Gruppe tätig. Zuvor verantwortete er über viele Jahre Führungspositionen im Umfeld von Industrie-, Retail- und Digitalisierungsprojekten, unter anderem bei Atos/Eviden sowie bei Siemens-Unternehmen. Dabei leitete er internationale Teams in Zentral- und Osteuropa und beschäftigte sich intensiv mit Themen wie Digitalisierung industrieller Prozesse, SAP-Transformationen, Datenanalyse und Cloud-Infrastrukturen.
Sein beruflicher Zugang ist stark von der Praxis geprägt: Projekte entstehen selten isoliert in einer Disziplin, sondern an den Schnittstellen zwischen Technik, Organisation und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Gerade diese Verbindung verschiedener Perspektiven ist auch für einen Verein wie den ÖIAV interessant, dessen Mitglieder aus Planung, Ingenieurwesen, Architektur, Verwaltung und Forschung kommen.
Digitalisierung als Thema im Vereinsumfeld
Mit seinem Einstieg in den Vorstand bringt Hödl Themen ein, die in vielen technischen und planerischen Organisationen zunehmend an Bedeutung gewinnen: digitale Infrastruktur, IT-Sicherheit, Daten- und Prozessmanagement sowie die Transformation bestehender Systeme.
Ein erster sichtbarer Schritt daraus ist der neue Bereich Services auf der ÖIAV-Website. Dort werden verschiedene Unterstützungsangebote für Mitglieder gebündelt – etwa zu Fragen der Digitalisierung, zu SAP-Umstellungen oder zu Themen wie Cybersecurity. Viele technische Büros stehen heute vor solchen Herausforderungen, verfügen aber nicht immer über unmittelbaren Zugang zu spezialisierten IT-Ressourcen.
Der ÖIAV kann hier als Schnittstelle wirken – als Ort, an dem Erfahrung, Kontakte und Know-how zusammenkommen und für Mitglieder zugänglich werden.
Technische Netzwerke erweitern
Der Verein lebt vom Austausch zwischen Disziplinen. Vorträge, Arbeitsgruppen und Kooperationen bringen Menschen aus unterschiedlichen technischen Feldern zusammen. Digitale Themen erweitern dieses Spektrum zunehmend.
Mit Hödl im Vorstand entsteht eine zusätzliche Verbindung zu Bereichen wie Industrie-IT, Digitalisierung von Produktionsprozessen oder internationalen Technologieprojekten – Felder, die auch für Bau- und Infrastrukturthemen immer relevanter werden.
Die Entwicklung neuer Services ist daher weniger ein isoliertes Projekt als Teil einer größeren Bewegung: technische Netzwerke breiter zu denken und den Verein dort weiterzuentwickeln, wo sich neue Schnittstellen zwischen Disziplinen öffnen.


