4 Fragen an Christian Molzer
Seit wann bist du ÖIAV-Mitglied?
Ich wurde im Sommer 2008 Mitglied des ÖIAV Tirol. Der damalige Geschäftsführer Dipl.-Ing. Walter Temml und der Vorstand des ÖIAV traten an mich heran mit der Bitte, die Vorstandsagenden des Landesvereins zu übernehmen. Diese Aufgabe habe ich gerne und mit Begeisterung wahrgenommen. Es gelang in den vergangenen Jahren einige Schwerpunkte zu setzen und den Verein zu „verjüngen“. Die Pandemie hat auch unseren Verein vor Herausforderungen gestellt – hier darf ich allen Mitgliedern danken, die uns die Treue gehalten haben. Es freut mich, den Verein nun in neue Hände legen zu können und wünsche dem ÖIAV alles Gute und Glück auf!
Wo liegt dein beruflicher Schwerpunkt?
Als Landesbaudirektor und Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege ist mir die öffentliche Infrastruktur ein besonderes Anliegen. Diese reicht von der Erhaltung und Ertüchtigung des Landesstraßennetzes und den Radwegen über die Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr, bis hin zu Wasserbauvorhaben – inklusive Wasserkraft und dem Hochbau des Landes.
Was möchtest du unserem beruflichen Nachwuchs sagen?
Ich kann den jungen Menschen bei entsprechendem Interesse eine technische Ausbildung aus vollster Überzeugung empfehlen. Die Herausforderungen unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sind gewaltig. Dazu braucht es innovative Ingenieure und Techniker, welche Lösungen entwickeln und ihre Ideen einbringen.
Was braucht unsere Welt?
Meiner Meinung nach würde weniger Aktionismus und mehr an tatsächlichem Handeln und Gestalten helfen, die Welt weiter zu entwickeln. Bei aller Notwendigkeit der Veränderung bedarf es rationaler und sachlicher Argumente, um keine Fehlentscheidungen zu treffen.


